Mariami und Georgi dürfen (vorerst) bleiben!!

Verkehrte Welt

Am 17.02. drehte sich die Welt für einen kurzen Moment nicht mehr. Die meisten unserer Gemeinschaft befanden sich im Pfarrhof beim Baby- und Kinderartikelbazar, als die schockierende Nachricht eintraf: Mariami und Georgi werden abgeschoben. Laut OÖN wurde die Familie am Vormittag verhaftet und für die Abschiebung vorbereitet. Die Gruppenleiter der Kinder konnten sich nicht einmal verabschieden.

Aufatmen

Am Montag kam die erleichternde Nachricht: die aufschiebende Wirkung der Beschwerde gegen den negativen Asylbescheid wurde anerkannt. Mariami und Georgi, die sich mit ihrem Vater bereits in Athen befanden, dürfen zurück! Diese Nachricht wurde sofort in der JS-Whatsapp-Gruppe kommuniziert – vorerst: aufatmen. In den nächsten Monaten wird nun darauf gehofft, dass der VfGH der Beschwerde stattgibt.

Verständnislosigkeit

Als die JS Thalheim mitbekam, dass die Familie abgeschoben werden soll, herrschte Verständnislosigkeit. Wieso? Warum? Weshalb? Wir konnten und wollten es auch gar nicht verstehen. Die Familie ist in Thalheim bestens integriert, beide Eltern arbeiten und die Sprachebarriere wurde von allen Familienmitgliedern bereits überwunden. Dass zu dem negativen Asylbescheid auch noch ein vierjähriges Einreiseverbot verhängt wurde, konnte sowieso niemand nachvollziehen. Wir hoffen nun, dass der Verbleib der Familie in Zukunft gesichert ist und uns die beiden Kinder auf noch vielen Jungscharlagern begleiten können.

Die Jungschar Thalheim steht weiterhin vollkommen hinter dem Verbleib der Familie in Österreich.

Die GruppenleiterInnen